Archiv des Autors: Institut-Input

Über Institut-Input

Seit 25 Jahre, bundesweit, in verschiedensten Unternehmen und Branchen tätig, um die frohe Botschaft der Sicherheit und Gesundheit an Mitarbeiter und Führungskräfte zu verkünden. Das moderne Zauberwort heißt "Präventions-Kultur". Die Biografie versetzt uns in die Lage sowohl die Sprache des Management, der Führungskräfte und Techniker als auch die der Mitarbeiter zu sprechen. Einzelmaßnahmen - Seminare, Vorträge, Kampagnen, Kick-off Veranstaltungen Gesamtkonzepte zur Kulturentwicklung - Entwicklung einer Sicherheitskultur, "Führungskompetenz im Arbeitsschutz" Führungskräftetraining - Führungskräftecoaching, Ausarbeitung von Qualifizierungskonzepten, verschiedene Module zur Personalführung Safety-Days - Unterstützung und/oder Durchführung Ihres Sicherheitstages oder Gesundheitstages mit attraktiven Einzelexponaten, Erlebnisobjekten, Moderationen und künstlerischen Darbietungen.

Widersprüche im Arbeitsschutz, Teil II – Widerspruchsfreiheit

Meine Sammlung enthält ca. ein dutzend Widersprüche, die es erschweren, Mitarbeiter und Führungskräfte nachhaltig zu sensibilisieren und für Arbeitssicherheit zu begeistern. Heute der zweite Beitrag:

Einmal „hü“, einmal „hott“ und ein Großteil der Beschäftigten weiß nicht mehr, was das Unternehmen von ihnen erwartet. Botschaften unterschiedlicher Ausrichtung zerstören die Wirksamkeit.

Die Unternehmensleitung möchte, dass Mitarbeiter ihr Wissen und Können jederzeit kreativ, gewinnbringend und vorbehaltlos für das Unternehmen einsetzen. Führungskräfte an der Basis wünschen vermehrt, dass Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung übernehmen. Der Arbeitsschutz erwartet, dass fremdbeschlossene Verhaltensregeln bedingungslos eingehalten werden (keine Freiheitsgrade, kein eigenverantwortliches Entscheiden).

Wenn Eigenverantwortung darin gesehen wird, dass sich Mitarbeiter allen Regeln „eigenverantwortlich“ und ohne Murren zu unterwerfen haben, handelt es sich um eine Vorgesetztenperspektive, bei der Mitarbeiter schließlich Weisungen zu befolgen haben. Wertschätzung geht allerdings anders!

In der Vergangenheit hat der Arbeitsschutz eine große Anzahl Verhaltensregeln aufgestellt, die Eigenverantwortung nehmen (WIR sagen, was zu tun und was zu lassen ist, was „richtig“ oder „falsch“, „gut“ oder „böse“ ist!). Jede Verhaltensregel, die sich einer individuellen Logik entzieht, kann von Mitarbeitern als Entmündigung empfunden werden. Wen wundert es, dass die Bereitschaft zur Eigenverantwortung geschwunden ist? Erwartet das Unternehmen auf anderen Handlungsfeldern eine starke, persönliche Mitwirkung, fühlen sich genau diese Mitarbeiter bei zu engen Verhaltensregeln gegängelt. Unter solchen Voraussetzungen entwickeln sich Renitente, Unbelehrbare und Provokateure, die das Sicherheitsproblem sehr wohl sehen aber aus einer empfundenen Bevormundung, Reaktanz zeigen.

Es geht nicht darum Regeln abzuschaffen. Vielleicht kann darüber nachgedacht werden, zukünftige Verhaltensanweisungen so zu formulieren, dass nicht nur eine einzige richtige Lösung vorgegeben wird, sondern dass ein Korridor definiert wird, in welchem nach Situationsbedingungen entschieden werden kann.

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Widersprüche im Arbeitsschutz – Teil I, Improvisation

Meine Sammlung enthält ca. ein Dutzend Widersprüche, die es erschweren, Mitarbeiter und Führungskräfte nachhaltig zu sensibilisieren. Heute der erste Beitrag:

Ein Unternehmen erwartet von seinen Mitarbeitern, dass sie in der Lage sind Lösungen für Probleme zu finden, dass sie improvisieren können. Wertvoll sind Mitarbeiter, die in der Lage sind selbständig kreativ zu sein.
Im Arbeitsschutz ist Improvisation verpönt oder gar verboten. Die Abgrenzung zwischen gewünscht und verboten ist diffus. Wer entscheidet in nicht planbaren Situationen darüber, welche Art der Improvisation gut ist und welche im Unternehmen nicht mehr akzeptiert wird?
Einigen Hundert Mitarbeitern eines Unternehmens eine klar nachvollziehbare Grenze zu benennen ist ein schwieriges Unterfangen. Wird den Mitarbeitern Improvisation abgewöhnt ist Ärger mit der Unternehmensleitung zu erwarten. In Konfliktsituationen wird versteckt improvisiert.

Die netzbasierte Variante der Input-Methode „Gefühltes RisikoAudit“

Verhaltenssteuerung mit der Input-Methode Gefühltes RisikoAudit: s. http://xp.institut-input.de

Die Risikoeinschätzung bestimmt das Vorsorgeverhalten!

Das gefühlte RisikoAudit ist eine Methode zur Risikoeinschätzung, mit welcher jeder Mitarbeiter sofort beteiligt werden kann. Inhaber der Nutzungsrechte, können eigene Ereignisse hochladen und durch die Betroffenen bewerten lassen. Unterschätzte Risiken, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass es irgendwann schiefgeht, werden auf ein realistisches Niveau gehoben. Gleichzeitig kann eine vorhandene Gefährdungsbeurteilung hinzugezogen werden.

 

Nicht WOLLEN?

offene Kiste mit AS-Symbolen.pngDie Präsentation von Themen der Sicherheit und Gesundheit wird von einem Großteil der Mitarbeiter als belastend, langweilig und trocken empfunden. Daraus wird der Schluss gezogen, dass die Mitarbeiter gleichgültig mit sich umgehen – nicht WOLLEN.

Die Akteure des Instituts Input sind davon überzeugt, dass jedes noch so trockene betriebliche Thema spannend und unterhaltsam aufbereitet werden kann. Voraussetzung ist, dass die Mitarbeiter in ihrem Handeln und Denken ernst genommen werden. Niemand hat gern einen Unfall, niemand verletzt sich freiwillig! Ein Selbsterhaltungstrieb kann bei jedem Mitarbeiter unterstellt werden. Selbst so etwas wie „Arterhaltung“ steuert das Verhalten.

Also bitte! Wenn Mitarbeiter sich gelangweilt zeigen, dann bitte zuerst die eigene Methode und sich selbst infrage stellen.

Unser Menschenbild

Werfen Sie den Stein ins Wasser…

Breiten sich die Kringel ungestört aus, werfen wir einen größeren Stein hinterher. Schaukeln sich die Wellen auf, wird das Projekt erfolgreich.

Es ist uns wichtig, dass die Denkrichtungen auf dem gleichen Breitengrad liegen. Wir können nicht hinter unsere Erfahrungen zurücktreten und wollen unsere Überzeugungen nicht verleugnen.

Lesen Sie das Ergebnis jahrelanger Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen und Betriebsgrößen. Wir freuen uns, wenn Sie zu der Überzeugung gelangen, dass unsere Dienstleitungen, Ideen und Methoden Ihre Arbeit bereichern.

Wir diskutieren unsere Überzeugungen mit Leidenschaft bei einem Glas oder einer Tasse.

www.Institut-Input.DE

Querdenker

Veränderungsprozesse verlaufen in der Regel in vier Phasen:

  1. Ignorieren (das Problem gibt es bei uns nicht)
  2. Bagatellisieren (das Problem gibt es, ist aber verschwindend klein)
  3. Konventionell (es wird versucht das Problem  mit den Mitteln zu lösen, die es gegebenenfalls hervorgerufen haben)
  4. Querdenken (kommt erst in Betracht, wenn die vorangegangenen Phasen nicht gegriffen haben. (Zu frühes Querdenken wird belächelt)

Meistens müssen alle Phasen durchlaufen werden, bevor frisches Denken zugelassen wird.

Kreativer Arbeitsschutz. Crowdfunding – ein Versuch!

In den zurückliegenden Jahren wurde innerhalb des Kongresses „Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin“ (A+A) in Düsseldorf ein „Tag der Sicherheitsbeauftragten“ durchgeführt. Zur Begrüßungsveranstaltung (ca. 500 Teilnehmer) ist neben einem fachlichen Thema ein künstlerisches Highlight zum Arbeitsschutz präsentiert worden. 2015 trat die Sandmalerin Frauke Menger auf. Die Performance „BlindGänger“ kann als Videomitschnitt unter http://www.SchwerKraft-Schauspiel.de angeschaut werden.
Für 2017 habe ich die Idee entwickelt, mit künstlerischen Mitteln die Kernbotschaften zu transportieren: „Vermeide (nach Möglichkeit) das Arbeiten auf einer Leiter!“. Durch eine Performance mit einer um 90° gedrehten Kamera lassen sich Effekte zur Aufhebung der Schwerkraft erzielen. Eine witzige Variante kann unter obiger Internetadresse angesehen werden (Verlinkung zu einem Ausschnitt aus der Stunksitzung des Kölner Karnevals).
Erste Versuche das Thema „Leitern“ unter dem Arbeitstitel „SchwerKraft“ umzusetzen haben wir am Modell durchgeführt. Eine Visualisierung ist auf gleicher Internetseite anzusehen. Ein Schauspiel muss eine Geschichte erzählen, die allerdings nur in einer Originalkulisse weiterentwickelt werden kann.
Für eine solche Inszenierung (Darsteller, Regie, Probenraum, Bühnenbild, Dramatisierung, Inszenierung, Musik, Technik usw.) werden als Wunschergebnis ca. 30.000 € benötigt. Jede Idee, die auf Verbindungen, Netzwerke oder Sponsoren hinweist, die evtl. auch auf Teilbeträge angesprochen werden können, wird dankbar aufgenommen (Bitte E-Mail an Moritz.Nommsen@Institut-Input.de).
Auf gleicher Internetseite steht eine „Willenserklärung“ zum Download bereit. Bis Ende März wird gesammelt. Danach entscheidet sich, ob das Projekt realisiert werden kann. Alle Beteiligten erhalten eine Urkunde sowie eine Nennung im Netz, in sozialen Medien, auf einem Aufsteller (bei allen zukünftigen Aufführungen) sowie in einem Faltblatt und sonstigen Bekanntmachungen, bei denen diese Möglichkeit besteht. (Ein Sponsoring kann als CSR-Werbung steuerlich geltend gemacht werden). Sponsoren erhalten bei eigenen Aufführungen eine Rabattierung.
Mit Spannung wird erwartet, ob die Arbeitsschutzszene zusammen steht und ein partizipatives Projekt auf die Beine stellen kann. Schnelle Hinweise unter: 0231/584492-0.
Das Unmögliche ermöglichen. Etwas Neues wagen.
Lassen Sie sich begeistern.
Reinhard R. Lenz
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